Verlängert: Noch bis 10. Februar an der Online-Umfrage zur Steigerwaldbahn teilnehmen!Was halten Sie von der Steigerwaldbahn-Reaktivierung? Lehnen sie die Bahn kategorisch ab oder würden Sie sie vielleicht sogar täglich nutzen?


Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) hat dazu eine Online-Umfrage gestartet, an der schon über 1000 Personen teilgenommen haben. Die Aktion wurde um einige Tage verlängert bis zum 10. Februar. Bitte klicken Sie hier, um Ihre Meinung beizutragen:

https://arcor.limequery.com/887672

Ihre Stimme zählt!

Ein wichtiger Hinweis: Bitte klicken Sie auf den Link für die Teilnahme an der Umfrage. Sie können hier zwar auch gerne kommentieren, das fließt aber in die Auswertung nicht ein.

Verlängert: Noch bis 10. Februar an der Online-Umfrage zur Steigerwaldbahn teilnehmen!

21 thoughts on “Verlängert: Noch bis 10. Februar an der Online-Umfrage zur Steigerwaldbahn teilnehmen!

  • 3. Februar 2021 um 22:47
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    Werde die Bahn „in den Steigerwald“ nicht nutzen

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  • 5. Februar 2021 um 14:34
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    Die Reaktivierung ist eine sehr gute Idee und ich würde die Bahn nutzen, nicht täglich, aber oft.
    Ich hoffe, es gibt genügend Unterstützer!!

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  • 6. Februar 2021 um 09:41
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    Bürgermeister/in Gemeinderate von Sennfeld, Gochsheim, Grettstadt haben Endwidmung ohne Info in Amtsblættern im September 2018 am selben Tag durchgeführt. 55000 Pendler nach SW soll Bürgerentscheid vorenthalten werden. 365 € Jahresticket geht nur mit Reaktivierung Steigerwaldbahn auch Schulerbeforderung muss mit eingeplant werden .
    50 Millionen € Berufschulneubau SW;
    20 Millionen € Grundschule Sennfeld ! Schonungen Realschule ist ÖPNV Bahnhaltestelle bereits vorhanden u Stadtbus SW.

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  • 6. Februar 2021 um 15:03
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    Ich freue mich sehr über die Bahnstrecken

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  • 6. Februar 2021 um 21:55
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    Ich wäre dafür.
    Als normale oder museumsbahn

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  • 7. Februar 2021 um 12:09
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    Ich bin ein leidenschaftlicher Museumsbahnfahrer. Selbst wenn sie als keine offizielle Regionalbahn mehr eröffnet werden kann, sollte sie unbedingt als Museumsbahn offen gehalten werden…

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    • 8. Februar 2021 um 08:13
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      Vielen Dank für den Kommentar. Da fast alle Anliegergemeinden einen Antrag auf Entwidmung der Strecke gestellt haben, wird es vermutlich darauf hinauslaufen: Entweder wird die Strecke komplett reaktiviert oder sie wird abgebaut. Eine Museumsbahn wird wohl nicht mehr möglich sein.

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  • 8. Februar 2021 um 14:15
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    Ich fahre nur in Regionen, die mit der Bahn erreichbar sind. So geht es vielen Menschen, die bequem per Zug ihr Ziel erreichen wollen. Wenn die Bahn reaktiviert wird, werde ich häufiger die Region besuchen und dort meinen Urlaub verbringen. Wird die Bahn nicht reaktiviert, fahre ich in bahnfreundlichere Regionen.

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  • 8. Februar 2021 um 19:16
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    Ich wäre froh wenn die Bahn wieder unsere Region erschließen würde. Ich würde Sie auch nutzen!

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  • 10. Februar 2021 um 11:33
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    Die STEIGERWALDBAHN zu reaktivieren ist nicht fortschrittlich!

    Wer möchte denn z.B. frühmorgens, mittags oder abends in die Bahn einsteigen müssen um dann evtl. zu einem „Anschlussbus“ hetzen zu müssen oder vll. eine halbe Stunde mehr für die Fahrtzeit einplanen zu müssen um pünktlich an den Arbeitsplatz oder in die Schule zu kommen und vor allem: wie oft müsste man umsteigen.
    – welcher Jugendliche würde es heutzutage noch auf sich nehmen mit der Bahn zum „Sennfelder Bahnhof“ zu fahren um dann, ob Sommer oder Winter, bei Regen oder Schnee, über die Brücke in die Stadt (z.B. Niederwerrner Straße) zu laufen – der Bus fährt direkt in die Stadt!
    – welcher Rentner würde mit der Bahn fahren wollen, umsteigen zu müssen in einen Bus, um z.b. zu einem Arzt zu kommen der in der Stadt ist – der Bus fährt direkt in die Stadt!
    – welcher Rentner würde erst gerne vom einen Ortsende zum Anderen laufen müssen um zum Zug zu kommen die Bushaltestellen im Ort sind zentral und – der Bus fährt direkt in die Stadt!
    – welcher Schichtarbeiter würde mit dem Zug fahren ohne erst eine Weltreise in den Hafen machen zu müssen – der Arbeiterbus fährt die Firmen direkt an bzw. das Auto fährt bis auf das Betriebsgelände.
    – die Bewohner unserer Ortsteile müssen erst in einen Bus einsteigen, Zwischenstopps in Kauf nehmen um dann zum Zug zu gelangen, dann wieder in einen Bus umsteigen um „entspannt“ in die Stadt zu kommen also mal ganz ehrlich wer würde das denn freiwillig heutzutage noch machen??? kein Mensch!!

    Lt. Flyer vom VCD wird geworben:
    – das eine Reaktivierung zu einem *Wertzuwachs der Grundstücke führt*- ich frage mich: welcher Grundstücksbesitzer, speziell entlang der Bahnschiene, hat das Gefühl das sein Grund und Boden an Wert gewinnt?
    – Batterieelektrische Nahverkehrsbetriebswagen- letztendlich quasi mit Strom und der kommt ja aus der Steckdose
    – Moderne Haltestellen- wer kommt da für die Kosten auf? richtig!! die Gemeinde << Bahnhof!!! (anderweitig werden die Parkplätze bei uns im Ort nicht benötigt)
    – Fahrradständer bzw. Fahrradboxen!!! … werden nur benötigt wenn es auch einen Bahnhof bzw. eine „moderne Haltestelle“ gibt!!!
    – Gestaltung des Bahnhofumfeldes!!! … um ein Bahnhofsumfeld zu gestalten benötigt es in erster Linie … RICHTIG … einen Bahnhof!!!
    – ja und um den erforderlichen Bahnhof zu haben muss der erst einmal gebaut werden – zu Lasten der Gemeinde – gehört auch unter lediglich eingereiht!!!

    Soviel zum Thema: EINE REAKTIVIERUNG DER BAHN KOSTET DIE GEMEINDE NICHTS

    Fördermöglichkeiten?? wie viel Förderung gibt’s da? Und vor allem: wer fördert da?? der Freistaat Bayern?? kann ich mir nicht vorstellen.

    Junge Leute sind HEUTE längst nicht mehr auf das Auto fixiert wie früher??
    > die jungen Leute werden zur heutigen Zeit mit dem Auto zur Schule gefahren bzw. abgeholt weil es bequemer ist als auf einen Zug oder Bus zu warten.
    > die jungen Leute werden zur heutigen Zeit mit dem Auto sogar zum Sport innerhalb der Gemeinde gefahren; zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu fahren ist zu anstrengend und schon lange „Out“

    Warum machen die jungen Leute dann wohl schon den vorgezogenen Führerschein?? weil sie nicht mehr so auf das Auto fixiert sind wie früher?
    NEIN, weil sie mit 18 unabhängig von Bahn oder Bus sein wollen. Vorgezogene Führerscheine gabst früher nicht, sonst hätten wir die sicherlich auch schon gemacht.

    > ältere und vor allem gehbehinderte Menschen …. fahren lieber bequem mit dem Auto direkt ans Ziel

    > automatische Lichtzeichen- und Schrankenanlage gab es im übrigen auch früher schon!!
    Der Zug hat sogar ein lautes Hupzeichen kurz vor und kurz nach Ein- bzw. Abfahrt in/aus dem Ort gegeben:
    Die Schrankenanlage hat auch eine Minute lang einen schönen lauten Ton von sich gegeben solange die Schranke zu war!! Allerdings gab es früher noch keinen 3 Schichtenbetrieb; auch gab es nicht den stündlichen Bahnverkehr mit der ganzen nächtlichen Lärmbelästigung für die Anwohner.

    Welche Vorteile haben wir mit der Reaktivierung der Steigerwaldbahn?
    – Hupzeichen kurz vor und kurz nach Ein- bzw. Abfahrt in/aus dem Ort … ist nichts Neues!- kein Vorteil!!
    – Eine Minute lang von 5 Uhr bis 23 Uhr einen schönen lauten Ton während die Schranke geschlossen hat … ist nichts Neues! außer der Stundentakt wäre Neu!- kein Vorteil!!
    – Der Straßen/Autoverkehr wird eine Minute lang gestört aufgrund des Wartens bis die Schranke sich wieder geöffnet hat (und das soll dann stündlich passieren) – kein Vorteil!!
    Wir verbringen dann quasi viel Zeit des Wartens mit laufenden Motor an der Bahnschranke … das ist was Neues- müsste sich auch die Umwelt dran gewöhnen, weil ja Autoabgase gut für die Umwelt sind!!

    Aber wir kommen mit dem Zug ja dann innerhalb von 13 Min. am Schweinfurter Bahnhof an- sehr wichtiges Argument!!
    > was bringt es mir in, angeblich, 13 Min. am Hauptbahnhof zu sein, wenn ich jetzt in den Stadtbus umsteigen muss und da eine Wartezeit verbringe bis der Bus losfährt; weil ich in den Hafen oder in die Stadt zum Arzt will.
    Rein gar nichts bringt es mir- im Gegenteil- ich komme gestresst am Ziel an.
    Da fahre ich doch eher mit dem Bus, der sich zentral im Ortskern befindet oder mit dem Auto- der Bus fährt nämlich DIREKT in die Stadt! Der Arbeiterbus fährt DIREKT in den Hafen und das Auto DIREKT auf das Betriebsgelände oder in die Stadt!

    Schnelle Verbindung in die Metropolregion Nürnberg und Rhein-Main?? auch übertriebene Aussage!!
    > wenn ich in der Stadt leben würde oder Stadtbusverbindung direkt zum Hauptbahnhof hätte kann es sein, aber sicherlich nicht wenn ich auf dem Land wohne und erst einen Kilometer laufen oder in den Bus steigen muss um zum gemeindlichen Bahnhof, (der ja erst von der Gemeinde gebaut werden muss!!), zu kommen.
    Der Zugverkehr wurde nicht ohne Grund damals eingestellt- er war unrentabel weil zwischen Kitzingen und Schweinfurt vll. nur noch 15-20 Gäste (wenn überhaupt soviel) mitgefahren sind; bei uns stiegen jeden Tag nur 3 Fahrgäste zu; außer Samstags- da mussten wir mit dem Bus fahren und das war viel angenehmer, weil – der Bus fuhr nämlich DIREKT in die Stadt! und nicht nur zum Sennfelder- oder Hauptbahnhof.

    Dafür braucht es keinen Zug wenn es einen zentralen Buszustieg gibt bei dem ich nicht erst 1-2 Kilometer auf mich nehmen muss. Was ist da wohl jetzt komfortabler? Ganz sicher nicht die Bahn

    Was passiert eigentlich mit den Tieren die sich in den letzten 33 Jahren an der Bahnstrecke entlang einen Lebensraum aufgebaut haben. Werden die umgesiedelt?
    Was passiert mit der Pflanzenwelt die sich in den letzten 33 Jahren geformt hat. Wird die umgepflanzt oder einfach gerodet? Der Umweltverband hat sich doch sicherlich schon Gedanken darüber gemacht!?

    Und jetzt noch kurz etwas zur Email bzgl. des Baggers zwischen Gerolzhofen und Gochsheim

    Man sollte sich vielleicht erst einmal informieren bevor man etwas bemerkenswert findet.
    Vielleicht ist ja aufgefallen das die Büsche entlang der Bahnstrecke ziemlich gewuchert haben. Die Büsche werden endlich mal zurückgeschnitten; die Bahn kümmerte sich ja um nichts!! bzgl. der Begrünung entlang der Bahnstrecke.
    Der Bagger hat lediglich den Schnittabfall neben die Gleise in den Graben gehoben damit der Abfall verrotten kann. Es wurden keine Büsche dem Erdreich entrissen!! sie wurden nur geschnitten, wie im letzten Jahr auch schon.
    Der Zeitpunkt hat mich allerdings etwas gestört, man hätte schon eher damit beginnen können und nicht erst wenn die Igel ihr Winterquartier bezogen haben.

    Die Bitte an uns Schienenanwohner ist sehr nett, aber ich glaube das wir hier uns nicht darum kümmern werden zu kontrollieren; ich zumindest werde nicht nachschauen.

    Antworten
    • 10. Februar 2021 um 16:26
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      Hallo KaLo,

      vielen Dank für diesen wirklich ausführlichen Kommentar. Viele der Punkte, die Sie kritisch anmerken, hatten wir in unseren Informationsveranstaltungen und den verteilten Broschüren bereits geklärt, die möchten wir jetzt nicht alle hier nochmals anführen. Beispielsweise würde es keine „Hupzeichen“ mehr geben, da die Strecke für eine schnellere Geschwindigkeit ausgestattet werden müsste, bei der gesicherte Bahnübergänge vorgeschrieben sind. Und der Haltepunkt Schweinfurt-Mitte liegt nun mal genau da: In der Mitte. In der Stadt.

      Auch bei den Zuschuss- und Finanzierungsmöglichkeiten haben wir klar aufgezeigt, welche Kosten auf die Gemeinden zukommen und welche nicht.

      Schade, dass wir offenbar nicht zu einem Austausch kommen, sondern die Positionen so unvereinbar einander gegenüberstehen. Wir würden viel lieber mit denen ins Gespräch kommen, die die Reaktivierung der Bahn ablehnen.

      Dass „kein Mensch“ die Bahn nutzen würde, glauben wir in der Tat nicht, und da ist unsere Einschätzung weit entfernt von Ihrer. In Kürze werden die Ergebnisse der VCD-Umfrage und hoffentlich auch bald die Potentialanalyse der Bayerischen Eisenbahngesellschaft veröffentlicht. Wir werden sehen, was die Ergebnisse sind.

      Freundliche Grüße vom Förderverein Steigerwald-Express!

      Antworten
      • 11. Februar 2021 um 06:28
        Permalink

        falsch… viele der Kommentatoren „pro“ wollen kein Gespräch, sondern werden nur persönlich beleidigend.

        bzgl. der Hup-Zeichen. Die Züge fahren nicht 80kmh-0kmh-80kmh-0kmh.. diese müssen auch Bremsen und Beschleunigen.. dies bedeutet, dass Zwischendurch auch langsamer gefahren wird. Aber egal… es bräuchte weit mhr Schrankenanlagen als bisher

        das mit Flora und Fauna bedaure ich auch sehr.. aber diese müss in allen Fällen jetzt weichen. Und warum? weil dort eine Pflege vorgeschrieben ist.. hat man ja auch die letzten Wochen wieder gesehen

        aber KaLo hat mit dem größten Argument einfach Recht: Der Hauptbahnhof SW liegt ungünstig, Stundentakt wenig sinnvoll, Umsteigen erzwungen. Der Mensch von heute ist bequem und hat andere Anforderungen. da würde auch eine Museumsbahn oder Tourismus nichts ändern. für Pendler und Rentner definitiv keine Option

        Antworten
        • 11. Februar 2021 um 07:01
          Permalink

          Hallo „Realist“, bitte bleiben Sie realistisch. In den Kommentaren hier konnten wir keinerlei Beleidigungen finden.
          Freundliche (!) Grüße vom Förderverein.

          Antworten
    • 10. Februar 2021 um 17:06
      Permalink

      Hallo Kalo, woher weißt du das alles?

      Antworten
    • 11. Februar 2021 um 12:44
      Permalink

      Hallo KaLo,

      Wow! Das ist ein sehr langer Text. Leider vollkommen falsch. Moment, ich korrigiere das mal kurz:

      „Wer möchte denn z.B. frühmorgens, mittags oder abends in die Bahn einsteigen müssen um dann evtl. zu einem „Anschlussbus“ hetzen zu müssen oder vll. eine halbe Stunde mehr für die Fahrtzeit einplanen zu müssen um pünktlich an den Arbeitsplatz oder in die Schule zu kommen und vor allem: wie oft müsste man umsteigen.“

      -> Menschen die keine Lust haben Auto zu fahren oder keinen Führerschein besitzen. Außerdem braucht man keinen Anschlussbus. Ein Umsteigen ist nicht notwendig bzw. wäre abgestimmt. Hier in Würzburg steige ich ständig zwischen Bus und Strassenbahn um. Ich fahre mit dem Bus zur Strassenbahn. Die Strassenbahn ist genau einen Meter vom Bus entfernt. Ich steige aus dem Bus aus. Steige in die Strassenbahn ein. Strassenbahn fährt los. Das nennt man einen abgestimmten Fahrplan.

      „– welcher Jugendliche würde es heutzutage noch auf sich nehmen mit der Bahn zum „Sennfelder Bahnhof“ zu fahren um dann, ob Sommer oder Winter, bei Regen oder Schnee, über die Brücke in die Stadt (z.B. Niederwerrner Straße) zu laufen – der Bus fährt direkt in die Stadt!
      – welcher Rentner würde mit der Bahn fahren wollen, umsteigen zu müssen in einen Bus, um z.b. zu einem Arzt zu kommen der in der Stadt ist – der Bus fährt direkt in die Stadt!
      – welcher Rentner würde erst gerne vom einen Ortsende zum Anderen laufen müssen um zum Zug zu kommen die Bushaltestellen im Ort sind zentral und – der Bus fährt direkt in die Stadt!
      – welcher Schichtarbeiter würde mit dem Zug fahren ohne erst eine Weltreise in den Hafen machen zu müssen – der Arbeiterbus fährt die Firmen direkt an bzw. das Auto fährt bis auf das Betriebsgelände.
      – die Bewohner unserer Ortsteile müssen erst in einen Bus einsteigen, Zwischenstopps in Kauf nehmen um dann zum Zug zu gelangen, dann wieder in einen Bus umsteigen um „entspannt“ in die Stadt zu kommen also mal ganz ehrlich wer würde das denn freiwillig heutzutage noch machen??? kein Mensch!!“

      -> Die Bahn fährt auch direkt in die Stadt. Ich fahre gerne mit der Bahn von Würzburg nach Schweinfurt Mitte und bin direkt vor der Heilig-Geist-Kirche und komme so schnell z.B. in die Stadtgalerie.
      Und tu nicht so, als wären diese Käffer riesig. Zur Not kann man auch E-Scooter oder Rad zum Bahnhaltepunkt nehmen und dort abschließen oder in der Bahn mitnehmen.

      „Lt. Flyer vom VCD wird geworben:
      – das eine Reaktivierung zu einem *Wertzuwachs der Grundstücke führt*- ich frage mich: welcher Grundstücksbesitzer, speziell entlang der Bahnschiene, hat das Gefühl das sein Grund und Boden an Wert gewinnt?“

      -> jeder der eine attraktive Anbindung anbieten möchte

      „– Batterieelektrische Nahverkehrsbetriebswagen- letztendlich quasi mit Strom und der kommt ja aus der Steckdose“

      -> Ich glaub Steckdosen haben zu wenig Strom dafür. Oder hast du mal versucht allein mal ein normales Elektroauto an der Steckdose zu laden?

      „– Moderne Haltestellen- wer kommt da für die Kosten auf? richtig!! die Gemeinde < Falsch. Der Freistaat Bayern. Siehe Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz.

      „– Fahrradständer bzw. Fahrradboxen!!! … werden nur benötigt wenn es auch einen Bahnhof bzw. eine „moderne Haltestelle“ gibt!!!“

      -> und was spricht gegen eine moderne Haltestelle bzw. ein Mehrwert für die Bürger?

      „– Gestaltung des Bahnhofumfeldes!!! … um ein Bahnhofsumfeld zu gestalten benötigt es in erster Linie … RICHTIG … einen Bahnhof!!!
      – ja und um den erforderlichen Bahnhof zu haben muss der erst einmal gebaut werden – zu Lasten der Gemeinde – gehört auch unter lediglich eingereiht!!!“

      -> ein Bahnhaltepunkt reicht auch

      „Soviel zum Thema: EINE REAKTIVIERUNG DER BAHN KOSTET DIE GEMEINDE NICHTS“
      -> Sie kennen sich ja sehr gut damit aus.

      „Fördermöglichkeiten?? wie viel Förderung gibt’s da? Und vor allem: wer fördert da?? der Freistaat Bayern?? kann ich mir nicht vorstellen.“

      -> ist aber so.

      „Junge Leute sind HEUTE längst nicht mehr auf das Auto fixiert wie früher??
      > die jungen Leute werden zur heutigen Zeit mit dem Auto zur Schule gefahren bzw. abgeholt weil es bequemer ist als auf einen Zug oder Bus zu warten.“

      -> Was sollen sie anderes machen? Den Zug nehmen? Und Bus ging bei mir im Dorf damals in Brünnstadt auch nicht. Fährt ja nichts nach Geo. Nur ganz selten mal nach Geo. Mit der Reaktivierung würden Shuttle Busse die Käffer an den Bahnhof in Geo anbinden. Erinnern Sie sich an das mit dem abgestimmten Fahrplan von oben? Das geht da auch!

      „die jungen Leute werden zur heutigen Zeit mit dem Auto sogar zum Sport innerhalb der Gemeinde gefahren; zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu fahren ist zu anstrengend und schon lange „Out““

      -> Wenn Sie gerne ein Elterntaxi sein möchten, können Sie das gerne tun. Aber ich glaube nicht, das jeder davon begeistert ist. Und: Ich sehe viele Leute zu Fuß gehen oder Rad fahren. Vielleicht sollten Sie mal nach draußen gehen.

      „Warum machen die jungen Leute dann wohl schon den vorgezogenen Führerschein?? weil sie nicht mehr so auf das Auto fixiert sind wie früher?“

      -> Weil sie keine andere Wahl haben?

      „ältere und vor allem gehbehinderte Menschen …. fahren lieber bequem mit dem Auto direkt ans Ziel“

      -> haben ebenso keine andere Wahl. Mein Opa hätte schon längst seinen Führerschein mit über 80 abgegeben, wenn er dann noch wenigstens einkaufen könnte. So bleibt er weiterhin ein Verkehrshindernis. Ich traue mich schon lange nicht mehr, bei ihm mitzufahren.

      „automatische Lichtzeichen- und Schrankenanlage gab es im übrigen auch früher schon!!
      Der Zug hat sogar ein lautes Hupzeichen kurz vor und kurz nach Ein- bzw. Abfahrt in/aus dem Ort gegeben. Die Schrankenanlage hat auch eine Minute lang einen schönen lauten Ton von sich gegeben solange die Schranke zu war!! Allerdings gab es früher noch keinen 3 Schichtenbetrieb;“

      -> schön was es früher gab. Heute gibt es moderne Bahnübergänge und moderne Züge.

      „auch gab es nicht den stündlichen Bahnverkehr mit der ganzen nächtlichen Lärmbelästigung für die Anwohner.“

      -> Und sie wundern sich, dass bei dem schwachen, ausgedünnten Fahrplan gegen Ende der Steigerwaldbahn wenig Interesse bei der Bevölkerung da war?

      „Welche Vorteile haben wir mit der Reaktivierung der Steigerwaldbahn?
      – Hupzeichen kurz vor und kurz nach Ein- bzw. Abfahrt in/aus dem Ort … ist nichts Neues!- kein Vorteil!!“

      -> Falsch.

      „– Eine Minute lang von 5 Uhr bis 23 Uhr einen schönen lauten Ton während die Schranke geschlossen hat … ist nichts Neues! außer der Stundentakt wäre Neu!- kein Vorteil!!“

      -> Falsch.

      „– Der Straßen/Autoverkehr wird eine Minute lang gestört aufgrund des Wartens bis die Schranke sich wieder geöffnet hat (und das soll dann stündlich passieren) – kein Vorteil!!
      Wir verbringen dann quasi viel Zeit des Wartens mit laufenden Motor an der Bahnschranke … das ist was Neues- müsste sich auch die Umwelt dran gewöhnen, weil ja Autoabgase gut für die Umwelt sind!!“

      -> Krass eine Minute rumstehen. Das hält man ja nicht aus. Zum Glück gibt es keine Ampeln im Strassenverkehr. Das wäre ja eine Tragödie.
      Und: Kennen Sie Elektroautos? Die stehen rum und verursachen dabei gar nichts.
      Und: Kennen Sie die Start-Stop Funktion?`

      „> was bringt es mir in, angeblich, 13 Min. am Hauptbahnhof zu sein, wenn ich jetzt in den Stadtbus umsteigen muss und da eine Wartezeit verbringe bis der Bus losfährt; weil ich in den Hafen oder in die Stadt zum Arzt will.
      Rein gar nichts bringt es mir- im Gegenteil- ich komme gestresst am Ziel an.
      Da fahre ich doch eher mit dem Bus, der sich zentral im Ortskern befindet oder mit dem Auto- der Bus fährt nämlich DIREKT in die Stadt! Der Arbeiterbus fährt DIREKT in den Hafen und das Auto DIREKT auf das Betriebsgelände oder in die Stadt!“

      -> Wenn Sie dadurch so gestresst sind, dann nehmen Sie doch das Auto oder den Bus? keiner wird gezwungen, die Bahn zu nehmen.

      „Schnelle Verbindung in die Metropolregion Nürnberg und Rhein-Main?? auch übertriebene Aussage!!“

      -> ist aber die Wahrheit.

      „Der Zugverkehr wurde nicht ohne Grund damals eingestellt- er war unrentabel weil zwischen Kitzingen und Schweinfurt vll. nur noch 15-20 Gäste (wenn überhaupt soviel) mitgefahren sind“

      -> das Auto war in seiner Blütezeit und schon zuvor, als das Interesse an der Bahn noch da war, wurde der Fahrplan immer weiter ausgedünnt, wodurch die Leute gezwungen waren, das Auto zu nehmen.

      “ der Bus fuhr nämlich DIREKT in die Stadt! und nicht nur zum Sennfelder- oder Hauptbahnhof.“

      -> das macht die Bahn auch

      „Dafür braucht es keinen Zug wenn es einen zentralen Buszustieg gibt bei dem ich nicht erst 1-2 Kilometer auf mich nehmen muss. Was ist da wohl jetzt komfortabler? Ganz sicher nicht die Bahn“

      -> und wie kommen Sie zu dem zentralen Buszustieg?

      „Was passiert eigentlich mit den Tieren die sich in den letzten 33 Jahren an der Bahnstrecke entlang einen Lebensraum aufgebaut haben. Werden die umgesiedelt?
      Was passiert mit der Pflanzenwelt die sich in den letzten 33 Jahren geformt hat. Wird die umgepflanzt oder einfach gerodet? Der Umweltverband hat sich doch sicherlich schon Gedanken darüber gemacht!?“

      -> Stellen Sie sich diese Fragen beim Bau einer neuen Strasse ebenfalls?

      „Und jetzt noch kurz etwas zur Email bzgl. des Baggers zwischen Gerolzhofen und Gochsheim

      Man sollte sich vielleicht erst einmal informieren bevor man etwas bemerkenswert findet.
      Vielleicht ist ja aufgefallen das die Büsche entlang der Bahnstrecke ziemlich gewuchert haben. Die Büsche werden endlich mal zurückgeschnitten; die Bahn kümmerte sich ja um nichts!! bzgl. der Begrünung entlang der Bahnstrecke.
      Der Bagger hat lediglich den Schnittabfall neben die Gleise in den Graben gehoben damit der Abfall verrotten kann. Es wurden keine Büsche dem Erdreich entrissen!! sie wurden nur geschnitten, wie im letzten Jahr auch schon.
      Der Zeitpunkt hat mich allerdings etwas gestört, man hätte schon eher damit beginnen können und nicht erst wenn die Igel ihr Winterquartier bezogen haben.“

      -> Wann da etwas geschnitten wird, entscheidet nicht die Bahn. Der Besitzer der Strecke ist die Firma Meißner. Und: Warum sollte man die Strecke freischneiden, wenn noch nichts fährt? Es würde wieder zu wachsen.

      Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

      Antworten
  • 12. Februar 2021 um 20:26
    Permalink

    KaLo schrieb:

    – das eine Reaktivierung zu einem *Wertzuwachs der Grundstücke führt*- ich frage mich: welcher Grundstücksbesitzer, speziell entlang der Bahnschiene, hat das Gefühl das sein Grund und Boden an Wert gewinnt?

    Hallo KaLo,

    Ich würde Ihnen dazu gerne folgendes Entgegnen:
    Die Steigerwaldbahn würde tatsächlich die Grundstückswerte steigern.

    Aktuell finden Sie in Schweinfurt und Würzburg Mieten die sich sich langsam aber sicher Richtung 10€ / m² steigern.
    Die Mieten würden sich nicht steigern, wenn es nicht die Leute gäbe, die das bezahlen. Das Gefälle auf beispielweise nur noch 3€/m³ bei Prichsenstadt ist steil. Sehr steil, für die geringe Distanz.

    Das ist auch total logisch: Individualverkehr ist für den Individualmobilisten vielleicht bequem, aber teuer. Also trotz Autobahnähnlicher B286, muss man also von seinem städtischen „Premiumgehalt“ für eine Familie den Betrieb von 2 Autos, deren Wertverluste, Kilometerleistungen, Kraftstoffe und Wartungen abziehen.

    Je weiter man zu seiner Arbeit pendelt, desto teurer wird das und desto größere Abschläge macht man bei dem, was man bereit ist für eine Miete zu zahlen. Und für alle die Kaufen oder Bauen wollen macht die Bank im Sinne der vorzulegenden Haushaltsüberschussrechnung genau diesen Abschlag – wer es überspannt wird nicht finanziert und kauft und baut einfach nicht.

    Nicht ohne Grund steht an der Ortseinfahrt von Prichsenstadt ein Schild der Kommune, dass explizit für _billige_ Bauplätze wirbt. Wären diese wirklich unterbewertet, wären sie verkauft, aber Kreditvergaberichtlinien wie oben beschrieben streichen einfach die Menge möglicher Käufer – und deswegen kann Prichsenstadt Bauplätze nur verramschen.

    Mit einer direkten Bahnanbindung nach SW und WÜ – wird dies anders. Warum?

    Pendler mit Monatskarte haben geringere Risiken: Die Monatskarte ist eine Flatrate ohne Aufpreisrisiko.
    Auto kaputt – dein persönliches Risiko, wenns Teuer wird und keine Versicherung einspringt, tja.
    Zug kaputt – nicht dein Risiko.
    Deswegen werden Personen ohne PKW zum pendeln höher finanziert (also die Ausgaben in der Haushaltsüberschussrechnung haben einen geringen Zuschlag) – die Monatskarte enthält alle Risiken, ein Auto ist selbst ein Risiko für die Haushaltskasse und oft kein Asset (Oldtimer etc. mal ausgenommen).

    Pendler nehmen aber Busse nicht an. Keiner der regelmäßig pendelt hat Bock morgens durch die Käffer zu gondeln. Man kann seinen Laptop nicht rausholen, weil, hurray, um den letzten Rolli vor seiner Haustür abzuholen, ist aktuell der Zustand so, dass in jedem der vielen unübersichtlichen Laufwege einer „Buslinie“ radikal jedes Kopfsteinpflaster in der Routenplanung berücksichtig wurde, welches man in den Orten noch mit den Fahrzeugen befahren kann.

    Mit dem Bus fängt für den Pendler die Produktivphase erst an, wenn er im Büro sitzt, weil der Bus keinen Fahrkomfort bietet. Das ist kein Unterschied zum Auto. Deswegen kann der Pendler auch gleich Auto fahren. Beides ist seine private Zeit – und das Auto ist dank Schnellstraßen, die der Bus konsequent meidet, auch schneller.
    Mit einem Zug, der auf glatten Schienen dahingleitet – immer auf dem gleichen Laufweg – mit einem leicht merkbarem Takt, kann er die ersten Emails schon im Zug beantworten. Die Produktivphase beginnt schon am Bahnhof. Die Arbeit beginnt früher und damit ist auch früher Feierabend.

    Wir kommen ja immer mehr weg von einer Arbeitswelt der klar geregelten Arbeitszeiten – zumindest in Berufen, wo die Entlohnung – korrespondierend mit Wissen udn Verantwortung – Immobilienbesitz ermöglicht. Zielvereinbarungen und Bonusprogramme, „Get-the-Shit-Done“-Mentalität für Nichtselbstständige, Werkverträge für Selbstständige – die Bemessung der Arbeit in agilen und leanen Arbeitsmethoden hat sich massiv weiterentwickelt. Und wer im Zug schon den Laptop aufmachen kann, hat mehr vom Tag, bringt höhere Leistungen und kommt damit auch beruflich weiter.

    Wir brauchen also eine Mobilität die von Vielen angenommen wird. Pendler gibt es viele. Aber oft sind Pendler eben auch Zugezonene in den Orten, deren Seele irgendwo abseits des Dorflebens liegt.
    Und mir kommt es – als „Zugezogener“ – schon so vor, als würden sich die „Eingeborenen“ nicht in die Perspektive derer versetzen können, die zugezogen sind und pendeln – und deswegen weder laut wahrnehmbare noch im Ortsleben organisierte Stimmen sind.
    Aber für die ist die Bahn interessant. Nehmen Sie sich alte Luftbilder aus 1930. dann sehen Sie, wie viel Zuzug in Ihrem Ort steckt. Wie viele Menschen quasi da sind, aber tagsüber sich irgendwo abrackern und am WE auch ihren Spaß irgendwo anders suchen. Das sind viele, oft sogar Bevölkerungsmehrheiten.

    Zurück zum Anfang:
    Einem Ort eine regelmäßige Bahnanbindung zu geben flacht das Mietpreisgefälle zur Stadt hin ab. Wo höhere Mieten möglich sind, ist Sanierung möglich – oder Gebäude mit gutem Zustand bieten Ihren Eigentümern einen höheren Cashflow und dadurch lassen sich höhere Wiederverkaufspreise der Immobilien erzielen.

    Es ist kein Geheimnis dass ich aktuell Immobilienbesitz an der Strecke akkumuliere. Zum Beispiel habe ich den Adler in Großlangheim gekauft. Aktuell wohne ich dort eher in bescheidenen Verhältnissen, denn mangels Heizung lässt sich der überwiegende Teil der Wohnfläche nicht nutzen.
    Es gibt genau zwei Wege hier:
    1. Wenn die Bahn kommt, wird es für mich interessant das Gebäude in mehrere Einheiten zu teilen und komplett zu sanieren und die Nebengebäude und Scheune auszubauen. 6 Wohneinheiten gingen wohl technisch. Ich könnte vermutlich dann mit 6-7€ / m² rechnen. Aber gerade mit dem Overhead des Denkmalschutzes und dessen Einschränkungen kann man Sanieren ohne 6-7€ / m² halt vergessen, wenn man dabei am Ende nicht draufzahlen will.
    2. Solange die Bahn nicht kommt, stecke ich halt nur rein, was ich für mich so brauche, und da reichen die alten Fenster erstmal und weil ich von innen raus schau, ist mir die Fassade so lange egal, solange sie nicht jemanden auf der Straße zu erschlagen droht. Ich muss die ja nicht anschaun. Scheune kann man auch jemandem geben um einen Oldtimer abzustellen – da reicht es das Dach dicht zu machen und man braucht nicht einen kompletten Ausbau.

    Welche Optionen hätte ich denn sonst? AirBnb oder vielleicht ein kleines Büro vermietet sich ja auch besser, wenn ein Bahnhof mit Stündlicher Anbindung im Ort ist. Also egal welche Nutzung man hier nach einer Sanierung intendiert, richtig Sinn macht es alles erst das anzupacken, wenn die Bahn kommt, weil dann die erwartbaren Erträge zu den Kosten passen.

    Der Adler war ein Sub-100k€-Objekt. Trotz dessen, dass hinten im Wald die Autobahnauffahrt auf die A3 liegt. Eine Ausfahrt weit liegt das Autobahnkreuz Biebelried mit Autobahnen in alle vier Himmelsrichtungen. Die Straßenanbindung war also perfekt. Der Ortskern erneuert. Das Breitband ausgebaut. Trotzdem deutlich unter 100k€ Kaufpreis. Weil diese Dinge für die Attraktivität wenig Relevanz haben. Der Miet- wie auch der oft Korrespondierende Kaufpreis von Immobilien ist ein Indikator für „Wie viel sind die Leute bereit auszugeben um hier zu leben“, besonders wenn man ihn nicht auf einzelne Objekte bezieht, sondern als statistisches Werkzeug benutzt. Und es sagt viel über die Attraktivität von Gemeinden aus.
    Das Pattern, dass das Mietpreisgefälle Stadtkern-Land ohne SPNV oft eine Halbierung innerhalb der ersten 20 km zeigt und mit besonders attraktivem SPNV wie im Umfeld von Nürnberg oder München ca. 1% je Kilometer (also 20% weniger 20km weit draußen) verliert, ist eine klare messbare Abstimmung der Mehrheit der Menschen – und zwar mit ihrem Geldbeutel, ja oft sogar mit einem Großteil ihres Einkommens – für attraktiven SPNV.

    Man braucht also keine Glaskugel, um vorher zu sagen, wohin die Werte springen könnten, selbst wenn die Objekte direkt am Bahnkörper stehen. Denn auch hier empfehle ich die statische Auswertung: Laufweite zum Bahnhof ist das neue Premium, gerade für auf Pendler(familien) zugeschnittene Wohnungen. Lärm oder einen Zaun hinterm Haus nimmt man da gerne hin.

    Ich hoffe ich konnte Ihnen so ein wenig die Augen öffnen, wieso es wahrscheinlich ist, dass der Wert von Immobilien entlang der Bahnstrecke steigen wird.

    Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Witte

    Antworten
  • 17. Februar 2021 um 12:52
    Permalink

    Ich hätte auch gerne an der Online Umfrage teilgenommen, wusste aber nicht davon. Bin für die Bahnstrecke KT-SW-KT Personen- und Güterverkehr.

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